Aneignung / Identität

Ein feministischer Diskussionstag, in Zusammenarbeit mit dem Kunstverein Nürnberg - Albrecht Dürer Gesellschaft

Mysti, Rose Colored Glasses, 2017, Courtesy the artist

Aneignung & Identität, Gestaltung: Kristina Tautz, 2017

Samstag, 16. Dezember, 13 Uhr

SymposiumKunstverein Nürnberg – Albrecht Dürer Gesellschaft


Ein feministischer Diskussionstag mit Cinenova London, Christina von Braun, Mysti, Juliane Rebentisch, Aykan Safoğlu und Susanne M. Winterling entstand in Zusammenarbeit zwischen der Frauenbeauftragtenstelle der Akademie der Bildenden Künste Nürnberg und dem Kunstverein Nürnberg – Albrecht Dürer Gesellschaft.

 

Kulturformen

Wo liegen die äußeren Grenzen unserer gegenwärtigen (geschlechtlichen) Identitäten?

In den Naturalisierungen, die den Kern der modernen Formen der Zweigeschlechtlichkeit bilden, in den Pathologisierungen, denen jegliche Abweichungen von diesen Frauen- und Männerbildern ausgesetzt werden – überall kehrt die Zurichtung der Geschlechter auf ihre Reproduktionsformen als Grenze der gesellschaftlichen Anerkennung menschlicher Begehren zurück.

Wo liegen für Euch die Grenzen der gegenwärtigen Identitätsmodelle?

 

Überschreitungsformen

Was und wen überschreiten die Entgrenzungen geschlechtlicher Konventionen?

In der Kunst(geschichte) ebenso wie in anderen Lebensbereichen treten Formen der Aneignung oft als transgressive Akte gegenüber diesen Grenzen auf. Doch die Vorstellung einer Transgression, einer Überschreitung, des Hinübertretens über eine zuvor definierte Grenze ist selbst nicht unproblematisch. Sie orientiert sich einzig an dieser Grenze und definiert sich durch sie. Doch auch jenseits von ihr reißen in diesem Zusammenhang Identitäten ein ...

Wie versteht ihr das Verhältnis von Aneignung und Transgression?

 

Die Frage nach den Grundlagen der eigenen Identität hat ihre Antwort immer auch im Vermögen zur Aneignung ihrer Attribute: In welche Gesellschaft wir wo, wann und in welcher Position hineingeboren werden, bestimmt den Grad des individuellen Zugriffs auf erreichbare Identitäten, deren Grenzen und mögliche Variationen. Wo diese vorgeprägten Barrieren über- oder unterlaufen werden, wird die eigene Identität unausweichlich zum Gegenstand gesellschaftlicher Aufmerksamkeit – sie wird zur Abweichung, sie wird zur Extravaganz, sie wird eigen.

Die Gewalt, mit der unsere gesellschaftliche Identifizierung uns formt und prägt, findet ihr Gegenüber in der Gewalt unserer Abweichung von dieser Prägung. Doch gegen wen richtet sich unsere Gewalt? Gegen gesellschaftliche Strukturen? Gegen andere Identitäten? Was eignen wir uns in diesen Prozessen an und von wem eignen wir es uns an? Enteignen wir uns selbst oder enteignen wir andere?

 

Am 16.12.2017 werden gemeinsam in unterschiedlichen Vortragsformaten – in Filmen und Diskussionen – diese Verhältnisse von Identität und Aneignung als ästhetische, künstlerische und institutionelle Machtfrage unserer Gegenwart diskutiert.

 

 

13.00 Einführung

Simone Neuenschwander (Kunstverein Nürnberg – Albrecht Dürer Gesellschaft)

Kerstin Stakemeier (Akademie der Bildenden Künste Nürnberg)

 

13.15 Kurzfilmprogramm

Cinenova Film Distribution, London

 

14.00 Round Table

Christina von Braun (Humboldt Universität, Berlin)

Juliane Rebentisch (Hochschule für Gestaltung, Offenbach)

Aykan Safoğlu (Berlin)

Susanne M. Winterling (Hochschule für Gestaltung, Offenbach)

 

16.30 Pause

 

17.00 Lecture Performance

Mysti

 

 

Kunstverein Nürnberg – Albrecht Dürer Gesellschaft

Kressengartenstraße 2, 90402 Nürnberg

 

Das Symposium wird unterstützt vom Bayerischen Staatsministerium für Bildung und Kultus, Wissenschaft und Kunst.

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