Obacht – Klasseninterner Dannerwettbewerb 2017

Der erste Preis geht an Sabrina Ackermann

Sabrina Ackermann, Wasserschalen, 2017, Maße der Hauptschale: (L x B x H) 35 x 35 x 22 cm, Maße der Trinkschalen: 10 x 10 x 6,5 cm

Kyung Jin Kim, Obacht auf mich, 2017, Seidenpapier, Draht, ca. 80 x 60 x 60 mm, Foto:Kyung Jin kim

Sandra Vollbrecht, Fleur, 2017, Maisstärke ( PLA), 3D-Druck, L: 15,5 cm, B: 9,8 cm, H: 4 cm

Im Rahmen des Dannerwettbewerbs wurde dieses Jahr in der Klasse für Freie Kunst/ Gold- und Silberschmieden der erste Preis an Sabrina Ackermann verliehen.  Anerkennungen erhielten die Studierenden Kyung Jin Kim und Sandra Vollbrecht. Mit diesem Preis fördert die Danner-Stiftung die Entwicklung des Kunsthandwerks in Bayern, um als Impulsgeber für den Dialog zwischen erfahrenem Können und junger Begabung einen Nährboden für innovative Ideen und gestalterische Freiheit zu schaffen.

 

Die vierzehn Studierenden der Klasse für Freie Kunst/ Gold- und Silberschmieden entwickelten Arbeiten zu dem Thema „Obacht“ – Die Qualität der Werke insgesamt und die Diversität in den künstlerischen Arbeitsansätzen überzeugten die Fachjury, die sich aus Peter Bauhuis (Künstler und Goldschmied, München), Stefan Wischnewski (freischaffender Künstler, München) und Dr. Harriet Zilch (Kunsthistorikerin und Kuratorin, Kunsthalle Nürnberg) zusammensetzte. Besonders beeindruckten sie drei Arbeiten, die aufgrund ihres engen Themenbezugs und der individuellen Werkkonzeption überzeugten. Die Jury gelangte zu dem Konsens, Sabrina Ackermann für Alabasterschale den ersten Preis zuzusprechen, während die Werke von Kyung Jin Kim und Sandra Vollbrecht mit einer Anerkennung gewürdigt wurden.

 

Mit der Arbeit Alabasterschale zielt Sabrina Ackermann darauf ab, den Grundstoff Wasser als zentrales Lebenselement in das allgemeine Bewusstsein zurückzuholen, um ihm die entsprechende Achtung zukommen zu lassen. Das Wasserschöpfen als ritueller Akt geht mit der Form der Schale einher. Die Wahl des Materials Alabaster konterkariert zugleich die Formgebung, da das Alabaster auf Wasserzufuhr reagiert und seine Ausformung verändert. Welche Form die Schale letztlich annimmt, bleibt offen, sodass der Zufall in die Konzeption des Werkes einwirkt. Das Material lebt und wandelt sich – es wird transparent und erwärmt sich. Es birgt die Entscheidung, ob dieser unumkehrbare Prozess angestoßen oder dessen Potentialität erhalten wird.

 

Eine Anerkennung erfahren die filigranen Broschen von Kyung Jin Kim und das aus Maisstärke (PLA) im 3D Druckverfahren erstellte Objekt von Sandra Vollbrecht.

Die Broschen von Kyung Jin Kim aus goldfarbenem Seidenpapier zeichnen sich durch ein kluges Spiel mit der Materialität aus, wecken sie doch Assoziationen mit Edelsteinen. Sie sind tragbar, aber in ihrer Konstruktion so fragil, dass der kleinste Windhauch sie deformieren kann, wenn der Träger und seine Umgebung nicht „Obacht“ geben.

Das Objekt von Sandra Vollbrecht offenbart ein achtsames und bewusstes Umgehen mit dem Werkzeug Drucker, der seinerseits aktiv Einfluss auf die Gestaltung zu nehmen scheint.

 

Weitere Informationen zur Klasse für Freie Kunst/ Gold- und Silberschmieden:

http://www.schmuckundgerät.de/

 

 

Veröffentlicht: 14.06.2017

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