Ein Freund der visuellen Zuspitzung

die Akademie trauert um Johannes Grützke

Johannes Grützke

© TU-Pressestelle/Ulrich Dahl

Er zählt zu den herausragenden Vertretern der zeitgenössischen gegenständlichen Malerei: Johannes Grützke starb im Alter von 79 Jahren.

Der aus Berlin stammende Maler, Zeichner und Bühnenbildner lehrte von 1992 bis 2002 als Professor für Malerei an der Akademie der Bildenden Künste Nürnberg. 2011 würdigte das Germanische Nationalmuseum Nürnberg sein facettenreiches Schaffen mit einer großen Retrospektive. Einer größeren Öffentlichkeit wurde der 1937 geborene Grützke mit seinem monumentalen „Zug der Volksvertreter“ in der Frankfurter Paulskirche bekannt. Das 32 Meter lange Rundbild zeigt 160 Herren ganz in Schwarz. Die Auftraggeber wünschten sich, „in angemessener Weise die Ideen und das Ereignis des Vormärz und der 1848er Revolution künstlerisch zu erfassen“ – sie bekamen 1991 einen „endlosen Umzug trauriger Gestalten“, wie ein Kritiker formulierte. Zu seinen letzten großen Werken zählt das dreiteilige, 1998 realisierte Majolika-Relief „Morgen brechen wir auf“ an der Fassade des Konstanzer Bürgersaales zur Erinnerung an Friedrich Hecker und die Badische Revolution von 1848/49. Grützke wollte die Verhältnisse aufdecken, die mit viel Witz die Besonderheiten von Menschen darstellen. Seine ausufernden Tableaus greifen sowohl klassische Motive als auch die Formstrenge historischer Malerschulen auf. 1979 begann er als Bühnenbildner eine langjährige Zusammenarbeit mit dem Theaterregisseur Peter Zadek.Die Künstlergruppe, die der Maler 1973 unter anderem mit seinem Kollegen Matthias Koeppel ins Leben rief, nannte sich „Schule der neuen Prächtigkeit“.

Johannes Grützke war ein engagierter Lehrer, der als Professor immer darauf bedacht war, nicht seiner eigenen Ideologie zu verfallen.

Veröffentlicht: 22.05.2017

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