Tiefdruck (Radierung)
Akademischer Oberrat Harald Hubl
Raum 22a

Es werden die klassischen Techniken im Bereich des Tiefdrucks vermittelt: Kaltnadel, Strichätzung (Radierung), Weichgrund (Vernis mon), Aquatinta, Zuckeraussprengtechnik und Prägedruck: Versuche mit dem Grabstichel (Kupferstich), Wiegeeisen (Mezzotinto, Schabkunstverfahren) sind möglich. Werkzeugkoffer stehen zur Verfügung.
Die entstandenen Probeplatten werden in der Tiefdruckpresse auf Kupferdruckbütten angedruckt. Zum Kursabschluss soll eine größere Arbeit mit verschiedenen Techniken gestaltet werden.
Theoretische Einführung in Hoch-, Tief- und Flachdruck. Schwerpunkt sind die manuellen Künstlertechniken, Hinweis auf die aktuellen industriellen Drucktechniken. Historischer Überblick mit Hinweis auf die Künstler der jeweiligen Epoche.
5 Stunden.

Termine: Di und Do jeweils 9 -16 Uhr
Anzahl der Teilnehmer: 6

Bei Interesse an einem Farbradierkurs für versierte Radierer kann ein Termin mit dem Fachlehrer abgesprochen werden.
Weitere Kurse nach Vereinbarung.
Außerhalb der Kurszeiten: Freies experimentelles Arbeiten mit den verschiedenen Drucktechniken. Drucken kleiner Auflagen für fortgeschrittene Semester. Einzelbetreuung.
Arbeitsablauf:
1 Druckplattenvorbereitung: Facettenrand, Oberfläche polieren, beschichten.
2 Weiterbearbeitung: Zeichnen, radieren, abdecken, ätzen, reinigen, druckfertig machen, Papier einweichen.
3 Drucken an der Kupferdruckpresse. Alternativ steht speziell für Farbradierungen die Kniehebelpresse zur Verfügung.
Je nach Umfang und Intensität der jeweiligen Tätigkeit ist der Zeitaufwand im Gespräch mit dem Werkstattleiter in etwa zu ermitteln.

Lehramtsanwärter können Scheine für Druckverfahren (Tiefdruck) erwerben.

 
 
Letzte Aktualisierung: 28.03.2008