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| Bildhauerei | |
| Professor Michael Stevenson | |
Der Ansatz meiner Lehre ist eng mit dem Anliegen meiner künstlerischen Praxis verbunden. Diese beruht in der Dokumentation. Häufig gebe ich in exemplarischer Form Geschichten wieder, die als mögliche Allegorie in und mitten unter historischen Fakten verhaftet sind. Meine Arbeiten, die in Form von Bildhauerei, Installation, Film, Druckmedien, Fotographie, Zeichnungen und Texten sind, berufen sich auf Erzählungen, sowohl dokumentarischer wie auch tautologischer Natur. Die besondere Beziehung zum Narrativen basiert auf eine reflexive Praxis. Konzepte, Theorien, Erfahrungen sind so mit dem Kunstobjekt verwoben, sodass die übliche Trennung zwischen Recherche und Praxis nicht besteht. Es ist meine Überzeugung, dass die künstlerische Praxis, sowohl in der zeitgenössischen als auch in der historischen Erscheinung nicht unabhängig vom Rest der Gesellschaft steht. Vielmehr existiert diese Produktion in aktiver Beziehung zu diesen größeren Kräften. Erfinden, Entdecken, Erforschen und den Erlass einer solchen erweiterten Praxis des Alltags ist der Erdungspunkt für die Klasse innerhalb der Akademie. Ein solcher Ansatz reduziert auch den Raum zwischen Theorie und Praxis, indem die Vorstellung von Praxis über den Arbeitsraum hinaus geht und umgekehrt, durch die Aktivierung von theoretischen Strukturen direkt auf dem Arbeitstisch. Neben Gruppendiskussionen und Einzelbesprechungen, werden KünstlerInnen, SchreiberInnen sowie andere internationale KunstproduzentInnen eingeladen an der Klasse teilzunehmen. Regelmäßig finden auch von allen Klassenteilnehmern Vorträge statt. Fortlaufende kollaborative Projekte mit weiteren Kunstinstitutionen außerhalb Nürnbergs bieten die zusätzliche Möglichkeit eines fruchtbaren Austausches. Kommuniziert wird sowohl auf Englisch wie auch auf Deutsch. |
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| Letzte Aktualisierung: 30.04.2012 | |