AdBK
Kunst und OEffentlicher Raum
(Postgraduierter Aufbaustudiengang, 4 Semester)
Professorin Simone Decker

>>> www.adbk-raum.de

Das Aufbaustudium befasst sich mit Konzeption und Umsetzung von freien künstlerischen Projekten, die sich mit Raum in all seinen Facetten, Ausdehnungen und Einschränkungen auseinandersetzen.
Untersucht werden dabei zeitliche Dimensionen, kulturelle Überlagerungen und gesellschaftliche Zusammenhänge.
Der Lebensraum in dem wir wohnen, agieren und arbeiten, der öffentliche, urbane und auch der virtuelle Raum sollen in unterschiedlichsten Wahrnehmungsansätzen und Auffassungsmöglichkeiten beleuchtet werden.

Bei der Themenwahl sind die Studierenden frei, aber auch verantwortlich. Einschränkungen und Vorgaben gibt es nicht. Unterschiedlichste Ansätze und Herangehensweisen werden gefördert, jedoch immer auch kritisch hinterfragt. Rezepte und Strategien gibt es nicht, unabhängige Denkmodelle sollen selbständig erarbeitet werden.

Die Studierenden sollen engagierte künstlerische Reaktionen auf aktuelle gesellschaftliche Fragestellungen in Projekten umsetzen, die disziplinäre Grenzen unbeachtet lassen.
Ziel dieses Aufbaustudiums ist, KünstlerInnen bei Projekten und Aktionen zu begleiten,
um dabei intensiver eigenständige und persönliche Betrachtungsweisen zu entfalten.

Theoretisches Grundwissen zum Thema Kunst und Öffentlichkeit gehört zum Studieninhalt ebenso wie die konkrete Planung, Abwicklung und präzises Management bei der Realisierung von Projekten. Aber auch die Bezüge zwischen Kunst, Architektur und urbanem Raum werden unter verschiedenen Aspekten studiert (zum Beispiel Sound und Architektur).

In den Werkstätten der Akademie können sich die Studierenden das zur Realisierung von Arbeiten benötigte technische Know-how aneignen, beziehungsweise dieses vertiefen.
Unterschiedliche Projekte verlangen individuelle Techniken, Medien und Materialien, so dass darüber hinaus auch das Einbeziehen von externem Fachwissen erlernt wird.
Das kann zu neuen spannenden Kollaborationen mit kunstfernen Bereichen führen.

Erwartet wird Mut, großes Engagement, Bereitschaft zur Diskussion von aktuellen, gesellschaftlichen und soziokulturellen Fragestellungen und Risikobereitschaft in der Umsetzung von Projekten.

 
 
 
 
 

 

 
Letzte Aktualisierung: 09.01.2012